Gemeinde Laufach

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Gemeinde Laufach

Wasserversorgung

Störungsnummer

Bei Störungen am gemeindlichen Wassernetz (Rohrbrüchen, ...) rufen Sie bitte die Störungs-Nr. Tel.: 0179 6622063.

Vom Brunnen zur modernen Wasserleitung (aus der Geschichte)

Bis zum Jahre 1908 mußten sich die Einwohner aus zahlreichen Brunnen innerhalb des Ortsgebietes mit Wasser versorgen. Die Wasserleitung der Gemeinde Laufach mit Frohnhofen wurde in den Jahren 1908 und 1909 nach Plänen der Firmen Paul Brochier, Nürnberg, gebaut. Das Projekt stand unter der Oberleitung des Königlich Bayerischen Wasserversorgungsbureaus in München. Der Kostenvoranschlag belief sich auf 68.500 Mark, wurde jedoch mit 83.727 Mark weit überschritten. An Quellen wurden gefasst: Fähnrich I, Fähnrich II und Hauptsammler Kleiner Judenborn, Großer Judenborn.

Im Jahre 1911 machte sich erstmals infolge Trockenheit ein Wassermangel bemerkbar, die Quellschüttung sank auf 2,1 Liter/sec. (In einem Gutachten des Bayer. Landesamtes f. Wasserversorgung München wurden am 22.4.1927 dafür folgende Ursachen festgestellt: sehr weiches Quellwasser mit einer beträchtlichen Menge freier, aggressiver Kohlensäure, die eine Inkrustation der Rohrleitung bewirkt, mögliche Luftansammlung in der Zuleitung.) In der Folgezeit trat häufig, besonders im Sommer, Wassermangel auf. Zunächst glaubte man, durch den Einbau von Entlüftungsschächten eine Besserung zu erreichen, erzielte jedoch keine endgültige Lösung. Deshalb wurde im Frühjahr 1931 eine Erweiterung der Wasserleitung vorgenommen: die Quellen I, II und III in der Abteilung Rinderbach wurden gefasst und die 431 Meter lange Zuleitung NW 100 zum Hauptsammler verlegt.

Ab 1963 wurde infolge Wassermangels bei der gemeindlichen Versorgung zusätzlich Wasser von der Deutschen Bundesbahn (Schwarzkopf- bzw. Lohrgrundquellen) bezogen. In den Jahren 1964 und 1965 wurden die Wasserzähler eingeführt. Mit Beschluss vom 22. April 1966 trat die Gemeinde Laufach dem zwischenzeitlich gegründeten Zweckverband zur Wasserversorgung der Aschafftalgemeinden bei. Dieser hatte es sich u. a. zur Aufgabe gemacht, Wassergewinnungsanlagen, Fernleitungen und Hochbehälter für die Mitgliedsgemeinden zu errichten, zu betreiben und zu unterhalten. Die damals noch eigen-ständige Gemeinde Hain (bis 1978) trat, auf Drängen des Wasserwirtschaftsamtes Aschaffenburg, 1968 dem Zweckverband zur Wasserversorgung der Aschafftalgemeinden bei.

Die bei Gründung des Verbandes im Verbandsgebiet bereits genutzten Wasser-gewinnungsanlagen und sonstigen Anlagen - ausgenommen die Ortsnetze - waren mit Inbetriebnahme der Fernleitung auf den Verband zu übertragen. So wurden die Verbands- anlagen 1975 in Betrieb genommen; die Umstellung für die Gemeinde erfolgte am 14.02.1977. Seit diesem Zeitpunkt werden die Laufachquellen nicht mehr benötigt und sind stillgelegt. Die Schwarzkopf- und Lohrgrundquellen gingen auf den Verband über. Laufach wird nunmehr versorgt vom Hochbehälter Steiger auf 250 m üNN. Die Versorgungsdruckgrenze liegt ebenfalls auf dieser Höhe. Im Ortsteil Hain ist die Versorgung durch den im Jahr 1974 in Betrieb genommenen Hochbehälter im Rahmen des Zweckverbandes gewährleistet.

Im Rahmen der Gesamtwasserversorgung des Aschafftales wurde 1976 auch nahe dem Hochbehälter Hain eine Entsäuerungsanlage als Maßnahme des Zweckverbandes fertiggestellt.

(Quelle: Chronik Laufach 1984/1998 und Chronik Hain 1998)

Zahlen und Fakten

Die Entwicklung der Wasserpreise:

von 1. April 1963 bis 2001 von 0,55 DM/m³ bis 3,20 DM/m³
1. Januar 2002 1,65 Euro/m³
1. Januar 2003 1,45 Euro/m³
1. Januar 2006 1,89 Euro/m³
1. Januar 2009 2,17 Euro/m³  (Abwasser: 2,12 Euro/m³)
1. Januar 2012 1,94 Euro/m³  (Abwasser: 2,10 Euro/m³)
1. Januar 2015 2,16 Euro/m³  (Abwasser: 2,16 Euro/m³)

Wasserverbrauch 

1982 ca. 222.000 m³
2002 ca. 251.000 m³
2016 ca. 237.000 m³
 

Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Verbrauch der letzten 10 Jahre von 106 Liter / Einwohner / Tag.

Wasserwerte in der Gemeinde Laufach

Am 1. Februar 2007 wurde vom Bundestag die Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG) beschlossen. Darin wurden u.a. die Härtebereiche an europäische Standards angepasst und die Angabe „Grad deutsche Härte“ (°dH) wird durch die Angabe „Millimol Calciumcarbonat je Liter“ ersetzt.

Die neuen Härtebereiche unterscheiden sich kaum von den alten, nur werden die Bereiche 3 und 4 zum Härtebereich „hart“ zusammengelegt und die Ziffern 1, 2, 3 und 4 werden durch die, bereits benutzten, Beschreibungen „weich“, „mittel“ und „hart“ ersetzt. 

Die neuen Härtebereiche sind wie folgt definiert:

  • Härtebereich „weich“ weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht weniger als 8,4 °dH)
  • Härtebereich „mittel“ 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 bis 14 °dH)
  • Härtebereich „hart“ mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht mehr als 14 °dH)

Zur Info - Die alten Härtebereiche waren folgende:

1 (weich) - unter 7 °dH
2 (mittel) - 7 bis 14 °dH
3 (hart) - 15 bis 21 °dH
4 (sehr hart) - über 21 °dH

Die Gesamthärte in Laufach beträgt ca. 2,5 °dH (Härtebereich „weich“).
Der pH-Wert liegt zwischen 8,5 und 8,7. 

Detaillierte Werte erhalten Sie im Rathaus oder auf der Internetseite des ZWA -> Wasseranalysen.

Bauwasser-, Wasserhausanschluss und Regenwasseranlagen

Bauwasser- und Wasserhausanschluss:
Hierbei wenden Sie sich bitte an die Gemeindewerke unter der Nummer
06093 932810 oder 0179 6622063.

Wasser sparen
Informationen hierzu finden sie auf der Internetseite des Wasserwirtschaftsamtes Aschaffenburg

Das Trinkwasser kann als Produkt von höchster Qualität verkauft werden.

Weitere Informationen finden sie auf der Internetseite des Wasserwirtschaftsamtes Aschaffenburg.

Regenwasseranlagen

Um einen sicheren und gefahrlosen Betrieb einer Regenwasser-Nutzungsanlage gewährleisten und ermöglichen zu können, gibt es Vorschriften und Richtlinien die eingehalten werden müssen. Einen kleinen Auszug aus diesen Vorschriften möchten wir Ihnen hier geben.

Vorschriften zur Regenwasser-Nutzung

TrinkwV § 17 (1)
Wasserversorgungsanlagen, aus denen Trinkwasser oder Wasser für Lebensmittel-betriebe mit der Beschaffenheit von Trinkwasser abgegeben werden, dürfen nicht mit Wasserversorgungsanlagen verbunden werden, aus denen Wasser abgegeben wird, dass nicht die Beschaffenheit von Trinkwasser hat. Die Leitungen unterschiedlicher Versorgungssysteme sind, soweit sie nicht erdverlegt sind, farblich unterschiedlich zu kennzeichnen.

AVBWasserV § 3 (2)
Vor Errichtung einer Eigengewinnungsanlage hat der Kunde dem Wasserversorgungs-unternehmen (WVU) Mitteilung zu machen. Der Kunde hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass von seiner Eigenanlage keine Rückwirkungen in das öffentliche Wasserversorgungsnetz möglich sind.

AVBWasserV § 12 (1)
Für die ordnungsgemäße Errichtung, Erweiterung, Änderung und Unterhaltung der Anlage hinter dem Hausanschluss mit Ausnahme der Messeinrichtung des WVU ist der Anschlussnehmer verantwortlich.

AVBWasserV § 12 (2) Satz 2
Die Errichtung der Anlage und wesentliche Veränderungen dürfen nur durch das WVU oder ein in ein Installationsverzeichnis eines WVU eingetragenes Installationsunternehmen erfolgen.

Weitere Informationen fnden Sie hier!

Wasser sparen

Informationen hierzu finden sie auf der Internetseite des Wasserwirtschaftsamtes Aschaffenburg.

Das Trinkwasser kann als Produkt von höchster Qualität verkauft werden.

Medikamente richtig entsorgen

Medikamente gehören nicht in die Toilette.

Hier gelangen Sie zum Flyer des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Zum Flyer.