Gemeinde Laufach

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Gemeinde Laufach

Stromversorgung

Bei Störungen

Bei Störungen des Elektronetzes (nicht Hausinstallation) rufen Sie bitte die Störungs-Nr. der Bayernwerk AG unter Tel.: 0941/28003366 oder die Nummer unseres eigenen Störungsdienstes Tel.: 0179 6622063 an.

Photovoltaikanlage auf Schule und Hallenbad.
Photovoltaikanlage auf Schule und Hallenbad.

Allgemeines

Laufach wird z. Zt. über neun und Frohnhofen über zwei Trafostationen versorgt. Die maximale Leistung liegt bei ca. 2.200 kW (2,2 MW).

Die Gemeindewerke Laufach - Stromversorgung - sind seit Nov. 1999 an die Bayernwerk AG verpachtet. 

Bei technischen Fragen rufen Sie entweder die Tel.: 06093 932810 oder Tel.: 0179 6622063, Fax: 06093 932811 oder den technischen Kundenservice der Bayernwerk AG Tel.: 0941 28003311, Fax: 0941 28003312 an.

Anschlüsse im Inneren einer Trafostation.
Anschlüsse im Inneren einer Trafostation.
Blick auf eine 20 kV Anlage in der Trafostation.
Blick auf eine 20 kV Anlage in der Trafostation.

Die Laternen gehen aus, Strom kommt aus der Steckdose (aus der Geschichte)

Die Gaslaternen-Romantik fand erst nach dem Zweiten Weltkrieg ihr endgültiges Ende; immerhin wurden im Jahre 1954 in den deutschen Mittelstädten noch 33,99 % Gas- leuchten gezählt. Die Umstellung auf elektrisches Licht begann allerdings schon in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts.

Durch den Beschluss des Kreistages von Unterfranken vom 25. Februar 1920, mit dem die Elektrifizierung ganz Unterfrankens in Angriff genommen wurde, kam auch Laufach in den Genuss einer modernen Elektrizitätsversorgung. Von den rund 100 Millionen Mark, die das gesamte unterfränkische Projekt kosten sollte, musste der Bezirk Aschaffenburg rund 4 Millionen Mark beisteuern. Träger war die neugegründete Kreis AG Unterfranken, die das nötige Kapital in Form von Aktien und Schuldverschreibungen aufbrachte. 

Um das elektrische Ortsnetz für Laufach und Frohnhofen mit zwei Transformatoren-stationen einzurichten, mussten in den Jahren 1920-1922 drei Darlehen beim Darlehens-kassenverein Laufach aufgenommen werden, insgesamt 425.000 Mark. Rund 53.000 Mark an Zuschuss gab die Gemeinde selbst, und zwar für die Straßenbeleuchtung und die Elektrifizierung der gemeindlichen Gebäude. An die Kreis AG Unterfranken musste für die Erstellung der Hochspannungsleitung ein einmaliger Baukostenzuschuss abgeführt werden, der sich nach Abzug eines Kreiszuschusses in Höhe von 9.000 Mark auf insgesamt 55.400 Mark belief. Am 6. Dezember 1921 konnte die Anlage in Betrieb genommen werden; in den ersten Häusern konnte das Licht „angeknipst“ werden. Die Folge war natürlich, dass nun jeder so schnell wie möglich auch in den Genuss des Stroms aus der Steckdose kommen wollte.

Der Stromlieferungsvertrag mit der Kreis AG wurde 1921 vollzogen; die Gemeinden wurden durch verschiedene Verträge, gestaffelt nach Abnahme, an das Überlandwerk angeschlossen.

Laufach verfügte in den Anfangsjahren, wie bereits erwähnt, über zwei Trafostationen mit 30 kVA (Frohnhofen 10 kVA). Letztere war bis 1955 in Betrieb, nachdem der Trafo durch die Überlastung des Ortsnetzes defekt geworden war. Wegen des ungünstigen Standortes und der inzwischen offenkundlich gewordenen Baufälligkeit wurde die Trafostation abgebaut und auf dem Grundstück August Franz (Haus Nr. 3) neu errichtet. Bereits im Jahre 1929 hatte sich die Trafostation in der Hohle für die Aufnahme von zwei Umspannern als zu klein und netztechnisch zu weit von den Hauptverbrauchern entfernt erwiesen.

Ausschlaggebend für eine Änderung war allerdings die Beschwerde des Eisenwerkes, für deren Strombedarf das Transformatorenhaus nicht mehr ausreichte. Aus diesem Grund baute das Unternehmen 1929 im Einvernehmen mit der Gemeinde im Dachgeschoss des Fabrikgebäudes eine Hochspannungsschaltanlage einschließlich der Umspanner für die Niederspannungsverteilung. Da allerdings einige VDE-Vorschriften nicht erfüllt wurden, baute das Eisenwerk 1949 eine neue Umspannerstation - etwa 40 Meter von der Bundesstraße. Da die Gemeinde diese Trafostation mitbenutzen wollte, wurde eine eigene Zelle für die Aufstellung des Trafos eingerichtet. Schon 1955 allerdings erwies sich auch diese Station als zu klein, und so sah sich die Gemeinde genötigt, eine eigene Trafostation an der Bundesstraße gegenüber dem Eisenwerk zu bauen; sie konnte Mitte 1956 in Betrieb genommen werden.

Ab November 1949 wurde die Stromrechnung der Eisenwerke, die bisher zusammen mit der der Gemeinde gestellt worden war, getrennt; jeder Teil rechnete nun seinen Stromverbrauch direkt mit dem Überlandwerk Unterfranken ab. Die alte Trafostation in der Hohle war bereits 1946 abgebrochen worden.

Der Ortsteil Hain wird seit dem Jahre 1921 vom Überlandwerk Unterfranken (heute: Bayernwerk AG) versorgt. In Hain sind sieben Trafostationen. 

Anschlusswerte im Jahre 1926 waren:
Laufach  141 kW
Bahnhof  9 kW
Eisenwerk  83 kW
Frohnhofen  25 kW 

Monatlicher Strombezug für Laufach 1120 kWh, für Frohnhofen 68 kWh (Januar 1922).

(Quellen: Chronik Laufach 1984 / 1998 u. a.)

Regenerative Energien - Mit gutem Veispiel voran!

Photovoltaikanlage Schule und Hallenbad (79,22 kWp)

Inbetriebnahme Dez. 2006
Bisher wurden ca. 655.000 kWh (Stand: 31.12.2016) ins Stromnetz eingespeist.

Photovoltaikanlage Bauhof (35,55 kWp)

Inbetriebnahme Dez. 2007
Bisher wurden ca. 267.000 kWh (Stand: 31.12.2016) ins Stromnetz eingespeist.

In Frohnhofen, Laufach und Hain sind PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 1.200 kWp installiert. (Stand: Dez. 2014).

BHKW Hallenbad

Inbetriebnahme Dez. 2007
Bisher wurden ca. 1,05 Mio. kWh elektrische Arbeit und ca. 2,4 Mio. kWh thermische Arbeit erzeugt (Stand: 31.12.2016). Die erzeugte elektrische Energie wird im Hallenbad verbraucht und der Überschuss ins gemeindliche Stromnetz eingespeist. Die erzeugte thermische Energie wird vollständig im
Hallenbad verbraucht.

Photovoltaikanlage auf dem Bauhof im Gewerbegebiet Laufach-Ost.
Photovoltaikanlage auf dem Bauhof im Gewerbegebiet Laufach-Ost.
Blockheizkraftwerk im Hallenbad Laufach.
Blockheizkraftwerk im Hallenbad Laufach.

Statistik

Der Stromverbrauch in Laufach und Frohnhofen lag 1962 bei ca. 1,5 Mio. kWh und 2006 bei ca. 10 Mio. kWh.